Warum ist Pferdehaar in einem Hästens?
Weil gekräuseltes Pferdehaar federt, Luft durchlässt und Feuchtigkeit abführt. Hästens verwendet es seit 1852 als Füllung und legt es von Hand in die Schichten der Matratze.
Pferdehaar ist das Herz eines Hästens: Haar aus Pferdeschweifen, das gewaschen, unter Druck erhitzt und zu Strängen gesponnen wird, wodurch es sich kräuselt und federt wie eine kleine Spirale. Hästens verwendet es seit 1852 und legt es von Hand in die Schichten. Es gibt zwei Sorten: eine festere für mehr Halt und eine geschmeidigere für ein weicheres Bett.
Es handelt sich um Haar aus dem Schweif des Pferdes. Laut Hästens ist es, wie fast alle Naturmaterialien im Bett, ein Nebenprodukt anderer Prozesse: Es wird nicht eigens für die Betten gewonnen, und keinem Pferd wird dafür Schaden zugefügt.
Jedes gekräuselte Haar wirkt wie eine kleine Feder. Hästens vergleicht es mit den Stahlfedern darunter: Es gibt nach, federt zurück und lässt Luft durch.
Das Haar wird zuerst in kochendem Wasser gewaschen und gründlich gespült. Danach wird es auf 140 Grad erhitzt, bei dem Vierfachen des normalen Luftdrucks und hoher Luftfeuchtigkeit. Laut Hästens kommen dabei keine Chemikalien zum Einsatz. Anschließend kühlt es langsam ab, in etwa sechs Stunden.
Dann wird es zu dicken Strängen gesponnen. Dabei kräuselt es sich und erhält seine Spannkraft. Eine Maschine zieht die Stränge wieder auseinander zu einer losen, gekräuselten Füllung, deren Volumen um ein Vielfaches gewachsen ist. Diese Füllung wird von Hand in die Schichten der Matratze gelegt und aufgelockert.
Hästens sortiert das Haar nach seinen Eigenschaften und verwendet zwei Sorten. Für ein festeres Bett nur die stärksten und längsten Haare; für ein weicheres Bett eine geschmeidigere, federnde Mischung.
Das ist einer der Gründe, warum sich zwei Betten mit derselben Festigkeit dennoch unterschiedlich anfühlen. Hästens sagt es selbst: Ein weicher Vividus fühlt sich anders an als ein weicher 2000T.
Hästens schreibt, dass Pferdehaar eine Hohlfaser ist, die Wärme und Feuchtigkeit abführt, und dass unabhängige Forschungsinstitute die hypoallergenen Eigenschaften bestätigt haben: Hausstaubmilben hätten in einem Hästens keine Chance.
Diese Untersuchungen haben wir selbst nicht gesehen. Wir geben sie deshalb als Aussage des Herstellers weiter, nicht als gesicherte Tatsache. Haben Sie eine Hausstaubmilbenallergie, besprechen Sie das mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein Bett aufgrund dieses Versprechens wählen.
Weil gekräuseltes Pferdehaar federt, Luft durchlässt und Feuchtigkeit abführt. Hästens verwendet es seit 1852 als Füllung und legt es von Hand in die Schichten der Matratze.
Laut Hästens handelt es sich um Schweifhaar, das als Nebenprodukt anfällt, und keinem Pferd wird dafür Schaden zugefügt. Eine unabhängige Kontrolle dazu ist uns nicht bekannt.
Hästens erklärt, das Haar sei hypoallergen und unabhängige Institute hätten das bestätigt. Wir haben diese Untersuchungen nicht gesehen. Bei einer Allergie ist Ihr Arzt ein besserer Ratgeber als ein Prospekt.